Praxis Gerald Hoppe ganzheitliche NaturverfahrenPraxis Gerald Hoppe ganzheitliche Naturverfahren

Kinesiologie

Ein Weg ganzheitlicher Gesundheit für Körper, Geist und Seele

Kennen Sie den Zustand, wenn es Ihnen wirklich gut geht? Sicher, vielleicht ist es nur etwas länger her. Sie haben keine körperlichen Beschwerden oder Schmerzen, Ihr Verstand ist hell und wach, an allem interessiert und neugierig und Ihre Seele ist freudig, das Herz offen für die Menschheit. Sie fühlen sich rundum wohl, alles ist in Ordnung und Sie lieben das Leben - es ist einfach alles schön. Sie leben in Harmonie - einem inneren und äußeren Gleichgewicht.

Gesundheit ist der Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens", so wird der Begriff von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) definiert und geht somit weit über das Freisein von Krankheit und Gebrechen hinaus. Dieser Definition folgend ist ein gesundes Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele für die Gesundheit zwingend notwendig.

Der Körper (Muskeln, Sehnen, Bänder, Knochen, Gelenke, etc.), der Geist (das erlernte Wissen, die Denkstruktur, die Erziehung) und die Seele (Gefühle in Situationen, oft aufgrund der gemachten Erfahrung) beeinflussen sich ständig gegenseitig. Sie erzeugen eine sich zwangsläufig bedingende Analogkette. Nehmen wir folgendes Beispiel:

Ausgangslage Körperebene

Eine Klientin klagt über Herzrhythmusstörungen und möchte den geplanten operativen Eingriff meiden. Die Herzrhythmusstörungen liegen auf der Körperebene, sind jedoch dort nicht ursächlich sondern das auf der Körperebene entstandene Symptom. Entstanden ist das Symptom aufgrund der Lebensform auf der geistigen und emotionalen Ebene. Die Klientin hatte oft das Bewußtsein (geistige Ebene) "ich bin nicht gut genug. Ich tue nicht genug. Ich werde es nie schaffen." Auf der emotionalen Ebene war es Angst, diesen Anforderungen nicht gerecht zu werden. Sie setzte sich also einem permanenten Druck aus, die Anforderungen im Außen zu erfüllen und vergaß für sich selbst zu sorgen. Nachdem sie hier Veränderungen umsetzte, waren die Herzrhythmusstörungen nicht mehr aufgetreten.

Das Arbeiten auf allen drei Ebenen führte zu diesem Ergebnis. Medizinisch war ein operativer Eingriff vorgesehen, also lediglich die Arbeit auf der Körperebene. Die Thematik, die zu den Herzrhythmusstörungen geführt hatte, wäre nicht bearbeitet worden. Somit bleibt die Frage offen, wie sich die Probleme der geistigen und seelischen Ebene künftig körperlich bemerkbar gemacht hätten, denn sie wären nicht einfach verschwunden gewesen.

Die enge Beziehung zwischen Körper, Geist und Seele wird auch nach dem Wechsel der Ebene deutlich:

Ausgangspunkt ist hier eine tiefe Trauer (Gefühl=Seelenebene) aufgrund eines Todesfalles. Diese Trauer führt zu einer vorgebeugten Oberkörperhaltung mit hängendem Kopf und über einen längeren Zeitraum zu einer Buckelbildung (Körperebene). Auf der geistigen Ebene ist die Bereitschaft , sich mit neuen Ereignissen zu beschäftigen, eingeschränkt, denn ein Teil der geistigen Energie wird durch das Ereignis blockiert. Ausgangspunkt ist hier - wie gesagt - ein Gefühl, die Auswirkungen sind im ganzen Menschen wahrzunehmen.

Aus meinen Ausführungen ist ersichtlich, dass ich eine krankengymnastische Arbeit nicht für ausreichend halte, sondern das Arbeiten auf den drei Ebenen für notwendig erachte. Hilfestellungen auf der Körperebene sind sicherlich wichtig, dazu gehört jedoch die Bewusstwerdung der Trauer als Ursache und die damit erforderlichen gezielten Hilfestellungen zu deren Bearbeitung - gemeinsames Suchen der individuell umsetzbaren Lösungswege, die Trauer zu beenden.

Ausgangslage Geistesebene - Auswirkungen auf den gesamten Körper

Nehmen wir den Ausgangspunkt auf der geistigen Ebene, z. B. den Glaubensatz „Ich werde nicht geliebt!“. Im seelischen Bereich führt dies zu einem Verhalten, das immer ein Mangelbewußtsein widerspiegelt. Das Bedürfnis nach Liebe ist präsent und sucht nach Befriedigung. Selbst wenn es im Umfeld häufige Liebeszuwendungen gibt, werden sie diesem Menschen nicht genügen. Der Glaube an den Mangel ist zu tief verankert. Auf der Körperebene kann dies beispielsweise zu erhöhten Problemen im Darm mit Candida- und Mucor-Pilzen führen, dauerhafter Müdigkeit, Handlungsunlust, Erschöpfung, Schlafstörungen, sogar Schmerzen. Wie gesagt, die Ausgangslage hier ist die geistige Einstellung "Ich werde nicht geliebt!".

Es gibt verschiedene Möglichkeiten auf der Symptom- (=Körper-)ebene zu arbeiten. Einzelne Symptome können sich reduzieren oder aufheben, andere kommen jedoch oft an ihrer Stelle dazu. Hier gilt es analog nicht nur die Körperebene zu bearbeiten, besonders wichtig ist sicherlich der Bereich der geistigen und seelischen Ebene. Über so eine Arbeit hat beispielsweise eine Klientin ihren seit zwei Jahrzehnten nahezu dauerhaft anwesenden Scheidenpilz in den Griff bekommen.

Sie sehen die unmittelbare Verknüpfung zwischen diesen drei Bereichen. Somit wird verständlich, dass körperliche Symptome aus dem geistig-seelischen Verhalten erwachsen. Eine beispielsweise ausschließliche medikamentöse Behandlung kann i. d. R. keine Ursachenarbeit sein, genauso eine ausschließliche physikalische Therapie wie beispielsweise eine Bestrahlung.

Perspektive: Harmonie der drei Ebenen

Hier setzt die ganzheitlich ausgerichtete kinesiologische Arbeit an. Sie arbeitet parallel auf allen Ebenen. Folglich unterstützt sie gezielt die Reduzierung der körperlichen Symptome, sucht die Ursache auf der geistig-seelischen Ebene und erarbeitet mit dem Klienten umsetzbare Wege, sich aus dieser Problematik zu befreien und damit möglichst frei von körperlichen Symptomen zu werden und mit mehr Lebensqualität weiterzugehen.

Vorteile der ganzheitlich kinesiologischen Therapie sind:

  • keine Nebenwirkungen durch Medikamente
  • keine Nebenwirkungen durch Gerätetherapie
  • ausschließliche Aktivierung der körpereigenen Heilungskräfte
  • der Muskeltest integriert die eigene Mitbestimmung und Selbsterkenntnis in der Therapie
  • Arbeit auf allen 3 Ebenen: Körper, Geist und Seele gleichzeitig, somit optimale Effizienz
  • die aktivierten Bereiche sind beständig und werden in die Zukunft mitgenommen (erhöhte Lebensqualität, lebendigeres Bewußtsein, tiefer empfundene Lebensfreude)

Ziel: Therapeutische Arbeit auf allen drei Ebenen

Die Harmonie von Körper, Geist und Seele bedeuten Gesundheit und jede Irritation des Gleich-gewichts wirkt sich automatisch auf alle drei Ebenen aus. Daraus schlußfolgert, dass therapeutisches Arbeiten auf allen drei Ebenen mit gezielter, tatsächlicher Ursachenarbeit notwendig ist, damit dauerhafte Verbesserungen möglich sind. Die tägliche Arbeit bestätigt dies.

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